
Erleben, verstehen,
bewegen – der
Ablauf einer
Aufstellung
So läuft das Familienstellen ab:
In der Regel findet das Familienstellen fast immer am ersten Samstag im Monat statt. Der Ablauf ist klar strukturiert und gibt dennoch Raum für das, was sich im Prozess zeigt.
Morgens
Am Morgen bereite ich den Seminarraum vor. Mir ist wichtig, dass sich jeder in der Umgebung wohl und willkommen fühlt. Ich stelle den Stuhlkreis auf und bereite den Tisch für das Buffet vor. Ein Räucherstäbchen eröffnet symbolisch den Tag und schafft einen bewussten Einstieg.
Start
Um 9.30 Uhr beginnt der Aufstellungstag. Schon vorher treffen die Teilnehmenden ein. Viele kennen sich, oft sind aber auch neue Menschen dabei. Dadurch entsteht eine entspannte und vertraute Atmosphäre. Tee, Wasser, Kaffee, kleine Knabbereien und Baguettes stelle ich zur Verfügung. Zusätzlich bringen Teilnehmende häufig etwas mit, zum Beispiel Kuchen, Salate oder weitere Leckereien.
Aufstellungen
Kurz vor der ersten Aufstellung gebe ich eine Einführung für neue Teilnehmende, wir machen eine Vorstellungsrunde und eine kurze Meditation zum Ankommen. In der Regel werden drei bis fünf Anliegen bearbeitet. Zwischen den einzelnen Aufstellungen gibt es bewusst größere Pausen. Diese sind mir sehr wichtig. Sie geben Raum für Austausch, Integration und gemeinsames Essen. Kommunikation, Begegnung und das gemeinsame Sitzen bei einem Baguette gehören für mich ganz selbstverständlich zu diesem Tag dazu. So wechseln sich Aufstellungen und Pausen in einem guten Rhythmus ab und jede einzelne Arbeit bekommt ihren eigenen Raum.
Abschlussrunde
Am Ende des Tages, in einer Abschlussrunde, tauscht man sich noch einmal darüber aus, wie es jedem geht und was ihn persönlich bewegt hat. Jeder geht mit unterschiedlichen Gefühlen und Gedanken nach Hause, oft bewegt, manchmal erleichtert, manchmal nachdenklich, aber häufig mit einem guten Gefühl.
Danke
Für mich ist jeder Aufstellungstag etwas ganz Besonderes.
Es berührt mich immer wieder, wie viel Vertrauen, Offenheit
und Bewegung an einem solchen Tag möglich sind und wie
stimmig sich die Gruppe jedes Mal neu zusammenfindet.
Und an dieser Stelle möchte ich einfach „Danke“ sagen
an diejenigen, die immer wieder mitwirken und diesen Tag
mittragen.
